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Die verzaubernde Fahrt durch die Wüstenhochebene von Salta in Argentinien führt mich nach Atacama in Chile am Rande aktiver Vulkane und über eine Passhöhe von über viertausend Meter über Meer. Gleichsam meinem schmerzenden Kopf klaffen die Spalten im Gestein wie gefährliche Krokodilsrachen vor dem Zuschnappen auseinander. Schnee wie Puderzucker liegt zuoberst auf den über sechstausend Meter hohen Vulkangipfeln. Die braunrote Hochebene wird nur da und dort von kleineren silberweissen Salzflecken, von tiefgrünblauen Lagunen oder von gelbgrünen vereinsamten Grasbüscheln unterbrochen. San Pedro de Atacama in Chile immerhin noch auf fast zweitausendfünfhundert Metern hat den einsamen Charme eines Hochwüstendorfes bewahrt. Menschen von den Anfängen wurden mit intakten Zähnen, Haaren und Haut in Sandgräbern gefunden. Ein Ort, wo nichts vergänglich scheint, wo alles trotz oder wegen der Dürre irgendwie weiter zu existieren droht. Die alte weiss getünkte Kirche aus Lehmziegeln auf dem Dorfplatz wurde mit Sichtbalken aus Kakteenholz konstruiert. Sie hebt sich vom Himmel ab als wäre sie eine Perle im blaugrünen Meer. Der kopfsteingepflasterte Platz bildet den Boden für die interessante Dorfgemeinschaft. Im Dorf reihen sich Lehmziegelhäuser friedlich aneinander. Die mittägliche Hitze verwandelt das Dorf in wartende Stille. -> Fortsetzung |
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